2008
04
Mai
Kurt Beck und die Sache mit dem Bart
Die SPD hat wahrlich genug Probleme. Der Bart von Kurt Beck gehört nicht dazu. Gut, rein statistisch würde eine Totalrasur Becks Chancen für einen Einzug ins Kanzleramt erhöhen - schließlich trug bisher noch kein einziger deutscher Bundeskanzler Vollbart. Aber allein schon das Beispiel seines Parteikollegen Rudolf Scharping zeigt, dass eine Veränderung der Gesichtsbehaarung allein keine Verbesserung der politischen Perspektiven mit sich bringt.
Was in einer Gesprächsrunde am 1. Mai scherzhaft und eher unfreiwillig begann, ist mittlerweile ein Thema in den Medien. Beck hält tapfer mit, indem er die Modalitäten für sein 1-Million-Euro-Angebot (”für einen guten Zweck”) konkretisiert (”muss seriös sein, darf kein Spektakel werden, muss wirklich Hilfsbedürftigen helfen”).
Ob Beck dabei an seine eigene Partei denkt? Die jüngsten Umfragen deuten ja schon auf eine gewisses Hilfsbedürftigkeit hin. :o) Bleibt allerdings die Frage: Ist der SPD überhaupt noch zu helfen?
Achja, wer Kurt Beck unbedingt ohne Bart sehen will: Bei BILD gibt es eine entsprechende Fotomontage.

