Gerade bei der (verspäteten) Lektüre der Cicero entdeckt: Wolfgang Clement kommentiert unter dem Titel “Ja, das ist Irrsinn!” die Politik der Bundesregierung. Die Tatsache, dass wir Clement in den wesentlichen Punkten zustimmen, passt perfekt zum verkündeten Parteiausschluss: Leute, die ungeachtet der Partei-Doktrin auch unschöne Wahrheiten aussprechen, haben in der SPD offenbar einfach keinen Platz.
Weiterlesen: “Wahre Worte von Wolfgang Clement”
Erbarmen! Genügt es denn nicht, wenn der “Professor aus Göttingen” uns regelmäßig im SPIEGEL mit seinen Ansichten zur SPD “beglückt”? Muss jetzt auch noch die taz Herrn Walter Raum für seine Thesen einräumen? Aber was uns eigentlich beschäftigt: Wie kommt der Mann auf Ideen wie die, dass der SPD ein Richtungsstreit fehle?
Weiterlesen: “Prof. Franz Walter: “Der SPD fehlt ein Richtungsstreit””
Ein gutes halbes Jahr ist es her, dass Wolfgang Clement im hesssischen Landtagswahlkampf indirekt davon abgeraten hatte, SPD zu wählen. Ein Ortsverein hatte daraufhin den Parteiausschluss beantragt. In “erster Instanz” wurde Clement zwar gerügt, aber nicht aus der Partei ausgeschlossen. Damit schien die Sache erledigt. Am 30. Juli platzte dann die Bombe: Die SPD-Schiedskommission in NRW hatte sich im “Berufungsverfahren” doch für einen Parteiausschluss entschieden. Damit hatte die SPD ihren hausgemachten Sommerskandal.
Weiterlesen: “Die Causa Clement oder: Dauer-GAU in der SPD”
Zwar bemüht sich die SPD bereits an diesem Wochenende, positive Stimmung für eine Nominierung von Gesine Schwan zu machen, doch die Kritik ist unüberhörbar. Diese richtet sich übrigens ausnahmslos nicht gegen die Person Gesine Schwan oder auch nur ihre politischen Positionen, sondern ausschließlich gegen die Art und Weise, wie die SPD eine eigene Kandidatin ins Amt zu bringen gedenkt. Dabei kommt die Kritik keinesfalls nur von der Opposition.
Weiterlesen: “Massive Kritik an der möglichen Nominierung von Gesine Schwan”
Dass Wolfgang Clement eine - sagen wir mal - kritische Distanz zu seiner Partei pflegt, wissen wir spätestens seit seinem Boykottaufruf im Vorfeld der Hessenwahl. Jetzt meldet sich Clement in einem Artikel im Politmagazin Cicero zurück - wie gewohnt mit deutlichen Worten.
Weiterlesen: “Wolfgang Clement: “SPD in Auflösung begriffen””
Die SPD hatte schon immer ein Problem mit Parteimitgliedern, die ihre eigene Meinung haben und auch noch die Unverschämtheit besitzen, diese öffentlich zu äußern. Wolfgang Clement zum Beispiel musste das schon mehrfach erfahren. Jetzt bekommt auch die hessische SPD-Abgeordnete Dagmar Metzger das häßliche Gesicht ihrer eigenen Partei zu sehen.
Weiterlesen: “Die SPD und ihr Umgang mit “Abweichlern””
Tolerierung durch DIE LINKE in Hessen, pauschale Kritik an Managern und Unternehmern mit Ausdrücken unter der Gürtellinie - in den letzten Wochen kommt man immer öfter auf den Gedanken, den einen oder anderen Spitzenpolitiker der SPD für unzurechnungsfähig erklären zu lassen.
Deutliche mahnende Worte kommen jetzt von Wolfgang Clement, der zu Zeiten von Gerhard Schröder noch maßgeblich für die SPD Politik gestaltet hat, nun den meisten Genossen aber eher ein Dorn im Auge ist.
Weiterlesen: “Mahnende Worte von Wolfgang Clement”